Hass gegen Schwule, Intersex, Lesben, Transis. Aufruf gegen Homopobe in Baden Würtemberg

#1 von gerd , 13.01.2014 22:13



Homophobie im Netz- halten Sie dagegen!

Sehr geehrter Herr Kultusminister Andreas Stoch,
sehr geehrte Abgeordnete des Landtages von
Baden-Württemberg,

wir sind tief besorgt über die populistische Hetze, mit der im Internet gegen den Bildungsplan Ihres Landes Stimmung gemacht wird. Jugendlichen Akzeptanz für die Vielfalt an Lebensstilen und sexuellen Orientierungen zu vermitteln – dies ist unabdingbar für eine freie Persönlichkeitsentfaltung und den sozialen Zusammenhalt in unseren Schulen.

Lassen Sie sich nicht einschüchtern. Wir wollen eine Gesellschaft, die aus gelebter Vielfalt und Toleranz erwächst. Wir freuen uns, wenn Menschen sich lieben.

Mit freundlichen Grüßen


(Name und Ort werden angehängt)

Bitte unterschreiben: Wo? Hier: https://www.campact.de/vielfalt-gewinnt/appell/teilnehmen/

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Hallo,

eine bundesweite, homophobe Petition will verhindern, dass Schüler/innen in Baden-Württemberg Toleranz für die Vielfalt von Lebens- und Liebesformen lernen. Rechte Kreise trommeln für diese mit Erfolg: Schon 100.000 Menschen haben unterschrieben. Das können wir so nicht stehen lassen!

Ich habe gerade einen Appell gegen Homophobie und für Toleranz unterschrieben. Unterzeichne auch Du den Campact-Appell:

https://www.campact.de/Vielfalt-Aktion

Beste Grüße
Gerd Wolter

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Rechtspopulisten und christlichen Fundamentalisten gegen Lesben und Schwule



Zu den Äußerungen von FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke anlässlich der Diskussion um den neuen Bildungsplan in Baden-Württemberg und die Petitionen für und gegen diesen Vorschlag erklärt Holger Henzler-Hübner, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes Baden-Württemberg (LSVD):



Der gute Vorschlag zur Modernisierung des Bildungsplans wird von Rechtspopulisten und christlichen Fundamentalisten in den Dreck gezogen. In der Petition gegen den Bildungsplan tobt sich der homosexuellenfeindliche Mob aus.



Nun fällt auch noch die FDP den Lesben und Schwulen in den Rücken. So äußerte der Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke, dass andere Lebensformen neben der Familie lediglich „tolerabel“ aber nicht gleichwertig seien. Die Landesregierung würde dem Thema Homosexualität einen zu großen Stellenwert zuschreiben. Dass die FDP Lesben und Schwulen die Gleichwertigkeit abspricht, ist unglaublich und legitimiert die Hetze im Zuge der Petition. Das ist ein Fall für Parteichef Lindner, er muss klären, ob die FDP eine Bürgerrechtspartei sein soll oder auf die rechtspopulistische Schiene setzt.



Stellungnahme des LSVD zur Petition:

http://www.lsvd-blog.de/?p=6608



Der LSVD ruft dazu auf, die Gegenpetition zu unterzeichnen:

https://www.openpetition.de/petition/onl...des-regenbogens



Zitat von FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke:

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt...ab0890bd1b.html



------

LSVD Baden-Württemberg

Weissenburgstr. 28 a

70180 Stuttgart

www.ba-wue.lsvd.de

E-Mail: ba-wue@lsvd.de

 
gerd
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Unterstützung von Lesben, Schwulen und Transgender in Nigeria- Homosexuelle zu Freiwild erklärt
Gay Folks Movement »Fair and Equal. To everyone.« Sotschi-Aktionen

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