Johanna Kamermans GESCHLECHTSWANDEL OHNE GRENZEN

#1 von gerd , 08.08.2013 16:29

Johanna Kamermans
"Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts"


Es ist dies eine Wahrheit vom dänischen Philosophen und Schriftsteller Sören Kierkegaard. Und eine Wahrheit die auch ganz besonders auf das Faszinosum Geschlechtswandel zutrifft. Heutzutage ist fast alles auf ein rücksichtsloses "Hier und jetzt" -Wunschdenken focussiert und wird ein gedankenlos "Nach mir die Sintflut"-Prinzip gehuldigt.

Doch das ist ein grosser Fehler, denn die Erfahrungen altgediente Transsexuellen wie Johanna Kamermans (mit mehr als vierzig Jahren "Frontwechsel"-Erfahrung ) sind extrem wichtig, wenn es darum geht zu verstehen: "was mache ich eigentlich. Was tue ich mir und meinem Körper an. Kann ich in dreissig, viezig oder fünfzig Jahren noch immer mit diesen meinen jugendlichen "Alles oder nichts"-Entscheidungen leben?

Es lohnt sich darüber nachzudenken. Dazu ist das eBook GESCHLECHTSWANDEL OHNE GRENZEN von Johanna Kamermans geschrieben worden. Denn das Faszinosum Geschlechtswandel ist wahrlich so alt wie die Menschheit. Und die soziale Komponente, die Akzeptanz in der Gesellschaft, spielt in diesem ewigen "Spiel der Verwandlung" eine weit grössere Rolle als die perfekt angepassten Genitalien bzw. das Aussehen von heute. Tatsächlich: Es muss (wieder) weniger "geglaubt" und mehr "gewusst" werden.

Johanna Kamermans
Jahrgang 1938

Johanna Kamermans, 1938 im niederländisch/seeländischen Städtchen Vlissingen geboren (Passfoto 1990), zu Anfang der 70er Jahre nahtloser Wechsel vom Bauingenieur zur („geklebten“) Stripteasetänzerin, anschliessend publizistisch tätig und wohnhaft in Hamburg / Berlin / Maastricht / Arnheim. Ihr Credo: "Über die Brücke zwischen Mann und Frau muss man vorsichtig gehen und nicht einfach springen.
Ihr Anliegen: Wieder sichtbar zu machen, dass das Wandeln zwischen den Geschlechtern so alt ist wie die Menschheit. Die Zeit der grenzenlosen Machbarkeitsträume der 70er und 80er Jahre ist vorüber und die angebliche Auswechselbarkeit der Geschlechter hat sich besonders in den 90er Jahren - im Zeitalter der Genetik und der Molekularbiologie - als Künstlichkeits-Chimäre allerersten Ranges erwiesen

siehe auch AGDISTIS-REVIVAL-Website
www.transmythos.wildsidewalk.com
Johanna Kamermans ist die Autorin zweier Sachbücher über die Transsexualitäts- Thematik („Mythos Geschlechtswandel“ (1992 als Printbuch erschienen ) und „Künstliche Geschlechter“ (1995 als Printbuch erschienen)) sowie die Protagonistin im NDR-Dokumentarfilm „Freier Fall: Johanna K.“ (1992) von Klaus Wildenhahn. Sie weiss somit, wovon sie redet.
Ein autobiografischer Roman ist im Herbst 2012 unter Pseudonym als eBook erschienen (eine Printausgabe wird vorbereitet) . Ein weiteres eBook mit Fotos und Texten von Johanna Kamermans alias Gina de Senfal ist unter dem Titel „AGDISTIS - REVIVAL - PERFORMANCE“ in Vorbereitung.
AGDISTIS-REVIVAL-Website
www.transmythos.wildsidewalk.com

Vorwort zum eBook

Geschlechtswandel ohne Grenzen - Die androgynische Idee des Lebens
Autor:
Johanna Kamermans
Kategorie:
Ratgeber & Freizeit → Selbsthilfe
Preis:
4,99 €

Ausführliche Beschreibung:
Vorwort zum eBook

Es ist erstaunlich, dass auch rund 20 Jahre später in den entsprechenden TS/TG-„communities“ noch genauso besserwisserisch und ichbezogen-individuell diskutiert wird
über das bereits seit Jahrtausenden bestehende Faszinosum des sozialen bzw. operativen Geschlechtswandels. Genauso wie eine solche Diskussion auch in den neunziger Jahren
bereits überaus vehement in den TS-Selbsthifegruppen bzw. in den Medien stattfand. Offensichtlich haben die Betroffenen bis heute nichts dazugelernt und sind sie immer noch
komplett immun gegenüber klaren genetischen bzw. biologischen Mann/Frau-Tatsachen. Die Besserwisserei – oder soll man besser sagen der Selbstbetrug - ist noch immer grenzenlos und Man(n) vergleicht sich heutzutage nicht mehr mit biologischen Frauen sondern nur noch mit sich selbst. Denn jetzt geht es schon so weit, dass viele Betroffene meinen, sie wären schon als Frau geboren und alles andere sei (nur) ein kleiner „Irrtum der Natur“. Sie müssten deswegen auch im Verhalten und Gehabe nichts mehr von (biologischen) Frauen dazulernen - denn sie wären ja schliesslich schon gleichwertige Frauen!
Der Machbarkeitsglaube in der transsexuellen Glaubensgemeinschaft ist offensichtlich ungebrochen und das Vertrauen in die hormonellen und operativen Möglichkeiten immer noch unerreicht. Irgendwie salopp gesagt: „sexchange to go“. Den Geschlechtswechsel „mal eben“ durchziehen. „Koste es was es wolle“, notfalls auch die eigene Glaubwürdigkeit.
Es dürfte tatsachlich so sein, dass das Phänomen Transsexualität soviel Ausformungen kennt wie es Transsexuelle gibt. Leider! Und das beinhaltet gleichzeitig, dass auch immer noch die gleichen Transgender-Grabenkämpfe ausgetragen werden. Also zwischen operierten und nicht-operierten Transsexuellen. Zwischen denen mit operativem
Geschlechtswandel und denen mit (nur) sozialem Geschlechtswandel.
Diese letztere Gruppe (90 - 95 %) stellt zwar die übergrosse Transgender-Mehrheit aber festgemacht wird fast alles an die kleinere, überaus aktive Gruppe der „Geschlechtsgewandelten“ (5 -10 %). Die sitzen im Fernsehen bzw. in den SHG-Foren und erzählen ihre an den Haaren herbeigezogenen „Ach ich bin ja so glücklich“- Märchen oder ihre ach so schlimmen,
verlogenen „struggle for life“-Leidens- bzw. Betroffenheits-Geschichten. Es zählt dabei - leider auch für die Medien – offensichtlich immer nur der Moment, das Jetzt und Hier im neuen „Frausein“.
Siehe hierzu auch www.transmythos.wildsidewalk.com
Dateiformat: ePUB | ISBN: 9783844255133
Deutsch | Altersempfehlung: keine | Erscheinungsdatum: 22.05.2013
Schlagworte:
Transsexualität Faszinosum Geschlechtswandel TS/TG-Kulturgeschichte Natur und "Technik"
Das Buch erhalten Sie hier:
https://www.epubli.de/shop/buch/Geschlec...844255133/27922

Johanna Kamermans ist auch auf ihrem Facebook zu erreichen
https://www.facebook.com/johanna.kamermans

 
gerd
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zuletzt bearbeitet 10.08.2013 | Top

   

Herzlich Willkommen bei Intersexuelle Menschen e.V. Aus der Isolation in die gemeinsame Offensive
Schule meets Gender Studies, 30. Januar 2013 , Uni Köln

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