Glenn Close als ALBERT NOBBS wunderbar beim Queer-Fimfestival "identities" 6.6.2013 Wien

#1 von Forum , 02.06.2013 01:53

Best Actress (Glenn Close) – Tokyo Intl FF 2011
Best International Actress (Glenn Close) – Irish Film & Television Awards 2012
Nomination “Best Performance by an Actress in a Leading Role” (Glenn Close) & “Best Performance by an Actress in a Supporting Role” (Janet McTeer) – Academy Awards 2012
Nomination “Best Performance by an Actress in a Motion Picture, Drama” (Glenn Close) & “Best Performance by an Actress in a Supporting Role in a Motion Picture” (Janet McTeer) – Golden Globes 2012
Best Make-up & Hair, Best Original Score (Brian Byrne), Best Sound – Irish Film & Television Awards 2012

‚Switching genders‘ im Irland des 19. Jahrhunderts.

Eine Karriere krönende Rolle für Glenn Close. Variety

Great acting … Glenn Close is surrounded by other exceptional actors, especially Janet McTeer. New York Times

A very human story about the search for love, acceptance and understanding of the self. Linda Barnard, toronto.com

,We are all disguised as ourselves.‘ Dublin, Ende des 19. Jahrhunderts: Albert Nobbs, ist Butler im Morrissons, einem der luxuriösesten Hotels der Stadt. Er ist zurückhaltend, bescheiden, aber stets zur Stelle, wenn es gilt, die GästInnen unaufdringlich zu umsorgen. Dank seines aufmerksamen und integren Verhaltens erhält er viel Trinkgeld, das er über die Jahre spart. Seine Scharade ist perfekt, niemand ahnt, dass Albert eine doppelte Identität lebt und unter der Butleruniform eine Frau steckt. Alleinstehend und mittellos hätte eine solche zu dieser Zeit keinerlei Chance, durchs Leben zu kommen, geschweige denn die Möglichkeit auf eine gut bezahlte Stelle als Butler. Alberts bescheidenes, routiniertes Leben zwischen Arbeit und spärlicher Freizeit wird jedoch jäh gestört, als ihm der Maler Hubert Page (Janet McTeer), der das Hotel verschönern soll, als Zimmergenosse zugewiesen wird.

Doch auch dieser hat ein Geheimnis, das er mit Albert teilt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine echte Freundschaft, und Albert offenbart Hubert seine Zuneigung für Helen (Mia Wasikowska), das junge Dienstmädchen, und seine Träume vom eigenen Geschäft, das er gemeinsam mit ihr eröffnen möchte. Die Liebe ist jedoch einseitig: Helen genießt bloß die großzügigen Aufmerksamkeiten Alberts, hat aber gleichzeitig ein Verhältnis mit dem egoistischen Joe. Schon bald spitzt sich die Dreiecksbeziehung zwischen Albert, Helen und Joe um Begehren, Geld und Freiheit zu … (Barbara Reumüller)


Albert Nobbs erforscht das komplexe Geschehen mit einem leichten und gefühlvollen Touch. Janet McTeers smarte, ausufernde Performance ist das reinste Vergnügen und das Gleichgewicht zwischen ihrer physischen Ausdrucksstärke und Glenn Closes eng abgesteckter Reserviertheit ist wundervoll anzusehen (…). Glenn Close, die Albert Nobbs schon vor fast dreißig Jahren am Broadway gespielt hatte, versuchte seit vielen Jahren, das Stück auf die Leinwand zu bringen. In Rodrigo García hat sie den idealen Regisseur gefunden, jemanden, der für die einfühlsame Darstellung seiner weiblicher Figuren – siehe Nine Lives und Mother and Child – bekannt ist und für die Fähigkeit, das Melodramatische innerhalb der Grenzen des guten Geschmacks zu halten (…). Die ernsthafte, nüchterne und mit Sorgfalt umgesetzte Version, die hier vorliegt, ist sehr erfreulich, und sie passt zu der Art, wie Glenn Close die Figur interpretiert: als jemanden, für den Takt, Förmlichkeit und Zurückhaltung nicht das Verleugnen von Gefühl bedeuten, sondern seine tiefste und wahrhaftigste Ausdrucksmöglichkeit. (A.O. Scott, New York Times)

Ende des 19. Jahrhunderts war „Geschlechtsidentität“ kein allgemein üblicher Begriff, „gender bending“ schon gar nicht. Albert hat daher für das, was er ist, ebenso wenig Worte wie jene, (…) die sich über den sonderlichen kleinen Mann manchmal wundern. (queernews.at)

Rodrigo García
Geboren 1959 in Bogotá, Kolumbien, als Sohn des berühmten Autors Gabriel García Marquez. Arbeitete zunächst als Kameramann, u.a. bei einer Episode des Films Four Rooms (1995, Regie u.a. Quentin Tarantino, Robert Rodriguez) sowie für The Birdcage (1996), Gia (1998) und Great Expectations (1998). 1999 entstand sein erster eigener Spielfilm, Things You Can Tell Just by Looking at Her mit Glenn Close in der Hauptrolle. Später führte er Regie bei zahlreichen TV-Serien wie The Sopranos, Six Feet Under und Big Love. Er schuf die US-Version der TV-Serie In Treatment (2008–2010). Er lebt seit 1987 in den USA.
Weitere Filme (Auswahl): Nine Lives (2005), Passengers (2008),
Mother and Child (2009)

Hier findest du den Spielplan des Queer-Fesstival 2013: http://festival.identities.at/de/filmprogramm/spielplan/

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zuletzt bearbeitet 02.06.2013 | Top

   

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