Mein heimliches Auge. Gehrke, Claudia und Uve Schmidt (Hrsg.),Kippenberger, Gerd Wolter, Otto Jägersberg, Norbert Ney,u.a.

#1 von grossherzogin , 03.08.2012 13:16

Gehrke, Claudia und Uve Schmidt (Hrsg.):
Mein heimliches Auge.
Tübingen: Konkursbuchvlg., 1982.
213 S., zahlr. Abb. Broschiert.


Gutes Ex. - Peter Neumann -- Michael Rutschky -- Gisela Dischner -- Martin Schmidt -- Sam Wood -- Olaf Hauke -- Paulus Böhmer -- Ulrich Greiner -- Bernhard Jäger/Ute Wittich -- Kippenberger -- Norbert Ney --


Dieter de Lazzer -- Bodo Kirchhoff -- Svende Merian -- Uli Kasten -- Igor Caruso -- Sigrid Schade -- Ruth Sigrist-Kaufmann -- Ottmar Bermann -- Gerd Wolter -- Martina Kugler -- Wolfgang Woessner -- Friederike Kretzen -- Otto Jägersberg -- Wolfgang Rohner-Radegast -- Hella Berent -- Jörg Drews -- Simone Eigen/Wulf Goebel -- Ernestine Repsch -- Axel Matthes -- Albrecht Rosinski -- Bernd Nitzschke -- Gundi Freydang -- Hermann Kinder -- Jochen Gerz -- L.C. -- Doris Schöttler-Boll -- Hans-Christoph Stenzel -- Günter H.Seidel -- Christoph Stählin -- Henri Hempel -- Autorenanmerkungen. //

"... vielleicht finden viele "normale" Männer und Frauen nackte Männerkörper oder tiefe Einblicke in Frauen unerotisch. Ich glaube vielmehr, daß sich auch hier das Geheimnis Erotik zeigt. Und daß die Veröffentlichung der Heimlichkeit des Mannes und nicht nur dieser, sondern jeder Heimlichkeit, die Weichheit, die Verletzlichkeit des Geheimnisses Erotik andeutet. Die Macht will sich nicht zeigen, wenn die Heimlichkeiten der Erotik zutage treten, an den verschiedensten Orten, zauberhaft und plötzlich.

Aber was sich preisgibt, ist angreifbar und schutzlos, jeder könnte mit einem schnellen Griff ihm den größten Schmerz zufügen. Daß in den Heimlichkeiten sich Verletzlichkeit offenbart, heißt natürlich nicht, daß die Erotik im Prinzip sanft ist und weich. Gerade auch die Verletzlichkeit erlaubt die Gewalt, und die Erotik ist zart und hart. Und so verletzlich wie die bloßgestellten Heimlichkeiten wird auch dieses Buch sein, so angreifbar und doch voll jener Lust der Teilnehmer an der Öffentlichkeit und andersherum. Wir erbaten die Heimlichkeiten der Autoren. Doch selbstverständlich tauchte beides auf, Heimliches und Verheimlichtes. Heimlichkeiten werden übermalt in eine öffentliche Form, viele Bilder zeigen also, bildlich gesprochen, die Nacktheit der Frau und nicht die des Mannes. Doch unter dem Übermalten und im Prozess der Veränderung steckt durchaus sichtbar die ursprüngliche Heimlichkeit, ein Lieblingsbild. Manchmal auch zeigt sich die Erotik erst in diesem Vorgang der Veränderung. So gibt es wirkliche Heimlichkeiten, übermalte noch sichtbare Heimlichkeiten und ganz Verheimlichtes. Viele Heimlichkeiten, verschlungen mit Verheimlichungen erfinden ein Geheimnis: Erotik . . . Ein wenig seiner Fülle zumindest, zusammengefügt zu dieser Bild/Textkomposition." (Vorwort) -

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